In Deutschland hat Mittelstandsforschung durchaus Tradition. Sie ist bislang jedoch nicht gleichermaßen interdisziplinär ausgerichtet wie in den angloamerikanischen Ländern. Das belegt ein Blick in die einschlägige Fachzeitschrift „Family Business Review“, die sich seit bald zwei Jahrzehnten nicht nur für die betriebs- und volkswirtschaftlichen Aspekte von Familienunternehmen, sondern auch für deren psychosoziale Dynamik interessiert, wozu auch Fragen nach der geschlechtsrollenspezifischen Prägung von Familienunternehmen gehören. So findet sich in dieser Fachzeitschrift bereits eine Reihe von Untersuchungen über Frauen in Familienunternehmen, insbesondere auch über Töchter in der Unternehmensnachfolge, die unserer Untersuchung verwandt sind. Im Unterschied dazu ist das Thema in Deutschland bislang kaum bearbeitet worden. 

 

Autoren: Professor Dr. Dr. Rolf Haubl, Diplomökonomin Dr. Bettina Daser (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Deutschland, 2006

Source: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/studie-unternehmensnachfolge,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Das Projekt bietet Micro-SMEs an:

  • Einen aktuellen Lagebericht im Bereich Familienunternehmen und Geschäftspraktiken

  • Einen Stundenplan und Übungsmaterial, das sich auf eine Fallstudie, in der Nachfolger mit praktischen Beispielen, Konzepten und Geschäftspraktiken lernten, bezieht.

  • Einen tragbaren Selbstbeurteilungsdienst (auf Android basierende App), welcher einen erfolgreiche Geschäftsübergabe unterstützt.

  • Eine Test-Phase mit 150 micro-SMEs in Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Spanien und in der Türkei.